Wenn zwei Einheimische in Zinnowitz Ja sagen …

… dann ist Action angesagt, denn auch die Fischköppe können es so richtig krachen lassen!
Im heutigen Blogbeitrag möchten wir von der Hochzeit von Jennifer und Marcel berichten. Zwei waschechte Zinnowitzer, die sich nach vielen Jahren Beziehung endlich das Ja Wort gegeben haben. Für beide stand fest: klein und fein im engsten Kreis der Familie, aber besondere Fotos müssen es sein!

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Für Ihre Trauung Mitte September entschieden sie sich für folgende Dienstleister aus unserem Hochzeitsnetzwerk:

  • Sarah Pohl zauberte Jennifer die passenden Brautnägel
  • Kati Endert von Rosen & Dornen Floristik und Ambiente sorgte für Brautstrauß und Blumenanstecker für den Bräutigam
  • Anett Petrich Photography hielt die beiden mit ihrer Kamera für die Ewigkeit fest

Wenige Tage vor dem Hochzeitstermin ging es für Jennifer dann ins Studio von Sarah in Zinnowitz. Dort bekam sie die passenden Brautnägel, ganz in weiß mit kleinen Brautextras wie Steinchen und Schleifen. Die Nägel waren der absolute Wahnsinn!

Und auch der Brautstrauß sorgte für einen tollen Farbklecks. Im Biedermeier-Stil, aber nicht zu eng gebunden, passte er perfekt zu Jennifers Brautkleid, welches lang und schlicht geschlitten war. Mit Hortensien, pastellfarbenen Rosen und Chrysanthemen liegt der Strauß absolut im Trend, aber viel wichtiger: er war perfekt für Jennifer. Auch der Blumenanstecker für Marcel, war nicht zu wuchtig und passte sehr schön zum Brautstrauß.

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Im Vorgespräch mit der Fotografin, erzählte Jennifer von ihren Vorstellungen und Wünschen. Zunächst sollten einige Fotos im Standesamt von Zinnowitz entstehen und im Anschluss einige Aufnahmen mit der Familie am Strand. Die eigentlichen Paarfotos sollten dann jedoch lieber am Abend eingefangen werden. Denn hier ist der Strand schon deutlich leerer und das Licht ist viel angenehmer. Was für Jennifer aber ganz wichtig war: es sollten ganz besondere Bilder werden, Bilder die vielleicht nicht jeder hat. Welche Bilder es dann geworden sind????
Immer der Reihe nach, erstmal mussten die zwei Ja sagen.

Am Vormittag ging es dann mit der Familie zum Zinnowitzer Standesamt. Die Eltern der beiden und Jennifers Bruder waren bei der Trauung mit dabei.
Und nach dem Ja Wort, dem Ringwechsel, zwei Unterschriften und einem Kuss waren die zwei auch schon verheiratet. So schnell kann es gehen 😀

Im Anschluss ging es dann direkt an den Strand um dort einige Gruppenfotos mit dem frisch vermählten Brautpaar zu machen. Dann war der offizielle Teil auch schon vorbei und Marcel streifte erst einmal das Jackett ab, trotzdem es Mitte September war, hatte es an die 30°C an diesem Tag. Zusammen mit ihren Gästen, machte sich das Brautpaar auf zum gemeinsamen Mittagessen.
Zum späten Nachmittag trafen sie sich dann wieder mit der Fotografin am Zempiner Strand. Zunächst nutzten sie die tiefer stehende Sonne für romantische Fotos im Abendlicht.

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Und dann ging es so richtig los! Die Rauchbomben wurden gezündet und sorgten für einige Ah’s und Oh’s am Strand. Glücklicherweise war es an diesem Tag sehr windstill, so dass sich die Wolken nicht zu schnell verteilten.

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In Kombination mit dem Abendlicht, haben die Fotos eine ganz eigene Stimmung. Auch wenn Marcel im Vorfeld etwas skeptisch war, was die Fotos anging, hatte er dann doch seinen Spaß. Bei Pyrotechnik können dann wohl auch die Männer nicht widerstehen 😉

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Doch Jennifer wollte gern noch einen Schritt weitergehen. Warum nicht direkt ins Wasser? Fotografin Anett war von der Idee sofort Feuer und Flamme, trauen sich die meisten doch erst beim After Wedding Shooting ins Wasser. Marcel beobachtete das ganze Geschehen dann doch lieber aus der Entfernung und ließ seiner Jenny den Vortitt.

 

 

Wenn sich so ein Brautkleid voller Wasser saugt, kann es wahnsinnig schwer werden. Der Weg hinein in die Ostsee war also deutlich leichter als heraus 😉

Liebe Jennifer, lieber Marcel, wir freuen uns, dass wir eure Hochzeit begleiten durften und mit unserer Arbeit euren Tag noch schöner machen konnten. Vielen Dank, dass wir hier über eure Hochzeit berichten durften.

Sie haben auch vor auf der Insel Usedom zu heiraten und sind noch auf der Suche nach den passenden Dienstleistern? Dann schauen Sie sich gern in Ruhe auf unserer Website um. Weitere Ideen und Tipps gibt es auch auf unserem Blog.

Sonnige Grüße Ihr Team von Heiraten auf Usedom

Text und Fotos: Anett Petrich

Hochzeitsbräuche und Rituale während einer freien Trauung

Text: freie Traurednerin Birgit
Fotos: Fotografin Anett

Wie heißt es immer so schön, vor der Hochzeit ist nach der Hochzeit.

Mein erster Hochzeitssommer liegt hinter mir und ich möchte es nicht versäumen, hier zu berichten wie es war, glückliche Paare zu begleiten. Ob am Strand, im Inselhof Vineta oder aber ganz privat im Garten der Brautpaare – an vielen verschiedenen Orten auf der Insel Usedom durfte ich Brautpaare an ihrem großen Tag begleiten.
Heute kann ich auf tolle Momente zurückblicken. Ich durfte Menschen kennen lernen, zusammen mit ihnen die Hochzeitsrede vorbereiten und es war jedes Mal spannend, Lebensmoment zu erfragen, um sie dann auch in die Rede einzubringen.

Natürlich hatte jeder seine ganz eigenen Wünsche, wenn es um Rituale ging. Anders als bei einer standesamtlichen Trauung, kann man im Rahmen einer freien Trauung nämlich noch zusätzliche Rituale und Bräuche einbauen. Diese sind natürlich nicht nur für das Brautpaar spannend, sondern haben auch für die Gäste einen emotionalen Wert. Neben den klassischen und traditionellen Ritualen, wie dem Ringtausch und dem ersten Kuss als Hochzeitspaar gibt es auch folgende Bräuche und Rituale:

Der Brautbecher, auch Hochzeitsbecher genannt

Der Brautbecher oder auch Hochzeitsbecher genannt, ist ein doppelseitiges Trinkgefäß. Früher wurde er jungen Eheleuten zur Hochzeit als Geschenk überreicht.
Heute wird er sehr gerne bei unseren Ehezeremonien zum Einsatz gebracht.

Zwei verzierte Kelche sind durch ein Gelenk miteinander verbunden, so dass Braut und Bräutigam gleichzeitig aus diesem Becher trinken können. Der große Becher stellt den Rock der Dame dar, der kleine Becher ist jener, welchen die Dame mit ihren Händen trägt.
Zusammen trinkt das junge Paar geichzeitig aus beiden Bechern. Natürlich wird dazu auch eine wunderschöne Geschichte erzählt, welche die Entstehung und Bedeutung dieses Bechers zum Inhalt hat.

Glück sollen jene haben, welche es schaffen gleichzeitig aus dem Becher zu trinken, ohne einen Tropfen zu vergießen. Ich kann verraten, dass es bisher jedem Paar gelungen ist.

Das Sandmischen – die Sandzeremonie

Die Sandzeremonie ist eine wunderschöne Geste mit einer sehr tiefen Bedeutung für das Brautpaar. Mit dem Tag der Hochzeit entsteht eine Verbindung zwischen Ehemann und Ehefrau, die durch das Zusammenfließen des Sandes symbolisiert wird.
Symbolisch mischen die Brautleute ihre Lebensträume und verdeutlichen Verbundenheit und Zusammengehörigkeit. Jeder hat seine Sandfarbe gewählt und die vielen 1000 Körnchen werden in einem Gefäß gemischt.
Natürlich können auch noch mehr Personen in diese Traummischung mit einbezogen werden. Das entscheidet alleine das Brautpaar. Ob Kinder oder Eltern oder aber auch symbolisch Menschen, die nicht mehr unter uns weilen. Ein schöne und gern gewählte Zeremonie.

Übrigens ist das Glas mit dem gefüllten Sand auch ein tolles Dekoelement und Andenken an einen wunderschönen Hochzeitstag.

Die Ringe wandern lassen

Bei diesem Ritual kommt es natürlich auch ganz auf die individuellen Wünsche des Brautpaares an.
Mittels Wunschband, dass durch die Reihen der Gäste geht, werden die Ringe über das Band von Gast zu Gast gereicht. Jeder behält diese einen kurzen Moment in den Händen, um gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.
Unbeschreiblich schön und emotional ist auch das Reichen der Ringe von Gast zu Gast. In einem liebevoll ausgesuchten Kästchen gehen die Ringe von einem zum anderen und wer mag, darf laut seine Wünsche formulieren.
Auch für mich immer mit Gänsehaut verbunden, wenn Menschen mit so viel Liebe und Herzlichkeit ihre Wünsche verkünden.

Das Eheversprechen

Bei diesem Ritual geht es um Worte, die große Gefühle transportieren. Da zittern die Händen vor Aufregung und das Herz schlägt bis zum Hals. So manche Träne der Rührung und der tiefen Liebe kullert dann schon mal – und das nicht nur bei den Brautleuten.

Ein selbstgeschriebenes Eheversprechen ist ein weiterer Liebesbeweis und braucht Herz, Mut und eine perfekte Vorbereitung. Es ist gar nicht so einfach, die richtigen Worte für die ganz große Liebe des Lebens zu finden und diese dann auch vorzutragen..

Da es vielen nicht gelingt vor anderen Menschen über so etwas persönliches zu sprechen, können sich die Brautleute ihr Eheversprechen auch einfach nur feierlich überreichen um es dann in einer ruhigen Minute und nur in Zweisamkeit zu lesen..

Hier zählt die Geste, dem geliebten Menschen ein paar persönliche Zeilen zu übergeben.

Na, bekommen Sie da auch Lust auf eine freie Trauung?

Ich sage Danke an alle Paare, die ich im Sommer 2018 begleiten durfte und wünsche euch ewige Flitterwochen!

Für mich startet nun die Vorbereitung für 2019. Ich lerne meine Paare kennen und verfasse die ersten Reden. Die Winterzeit ist perfekt dafür, denn hier habe ich viel Ruhe zum Schreiben.

Sollten auch Sie Interesse an einer freie Rede für Ihre Hochzeit haben, dann melden Sie sich bitte rechtzeitig, denn meine Reden kommen nicht von der Stange und sind zu 100% auf Sie persönlich abgestimmt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Ich freue mich auf Sie!

Ihre Birgit Petrich